REGION

© Verkehrsbüro Steinau

SPESSARTregional liegt in Hessen in Nachbarschaft zu Bayern und umfasst mit vierzehn Kommunen den östlichen Teil des Main-Kinzig-Kreises. Auf einer Fläche von 983 Quadratkilometern leben hier 143.908 Einwohner (Stand 31.12.2019, © Hessisches Statistisches Landesamt, Wiesbaden).

Während der westliche Teil der Region von der Nähe zum Rhein-Main-Gebiet geprägt ist, weist der östliche Teil eine stark ländliche Struktur mit einem hohen Anteil kleiner Orte auf. Die Region versteht sich daher auch als „Starke Brücke zwischen der Metropolregion und dem ländlichem Raum“.

Der Spessart zählt zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Deutschlands und erstreckt sich über Hessen und Bayern. In der Region SPESSARTregional nimmt er den größten Teil der Fläche ein und prägt mit seinen bewaldeten Höhen das Landschaftsbild. Große Eichen- und Buchenbestände und Mischwälder wechseln sich mit extensiv genutzten Grünlandflächen, Hecken und Solitärbäumen ab und bescheren der Region eine reich strukturierte Kulturlandschaft.

Vielfältig ist auch die regionale Kulturgeschichte. Viele alte Handelsstraßen führten durch den Spessart und über mehrere Jahrhunderte herrschten hier wechselnde Kirchen- und Adelsgeschlechter.

Gebietskulisse SPESSARTregional

Grundlage für die Aktivitäten von SPESSARTregional ist das Regionale Entwicklungskonzept. Unter Mitwirkung vieler regionaler Akteure wurde es für die LEADER-Förderperiode 2007-2013 erarbeitet und für die aktuelle Förderphase 2014-2020 fortgeschrieben.

Ganz im Sinne des Leitbildes „SPESSARTregional – die starke Brücke zwischen der Metropolregion und dem ländlichen Raum“ will sich die Region selbstbewusst im Spannungsfeld der boomenden Metropolregion Rhein-Main und ihren vom demografischen Wandel geprägten ländlichen Räumen behaupten und eine eigenständige Entwicklung verfolgen.

Dabei stehen die Handlungsfelder “Tourismus & Naherholung”, “Landschaft & Energie”, “Wohnraum & Leben”, “Mobilität” sowie “Digitale Zukunft” im Mittelpunkt. 

Bei der Umsetzung des Konzeptes soll bei allen Projekten und Maßnahmen der demografische Wandel berücksichtigt und konsequent in Kooperationen und Netzwerken gearbeitet werden. Von der interkommunalen Zusammenarbeit über Stadt-Land-Beziehungen, länder- und gebietsübergreifenden Kooperationen bis hin zur Zusammenarbeit auf europäischer Ebene.