Bad Soden-Salmünster

© Heiko Rhode, Hessischer Heilbäderverband

Bad Soden-Salmünster hat in den vergangenen Jahren nicht nur als Heilbad seine Gesundheits­kompetenz mit neuen, innovativen Angeboten unter Beweis gestellt, sondern auch das Stadtbild mit viel Gespür für die richtige Mischung von Tradition und Erlebnis noch attraktiver gestaltet.

In der liebevoll sanierten historischen Altstadt Salmünster spürt der Besucher beim Gang durch die fachwerk­gesäumten Gassen, vorbei an ehemaligen Adelssitzen und der weithin sichtbaren Klosteranlage noch den Geist der Händler und Reisenden der einstigen Frankfurt-Leipziger-Handelsstraße. Bis heute haben zahlreiche mittelständische Handwerks-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe sowie die Konzernzentrale der WOCO-Group, ein international tätiger Automobilzulieferer, ihren Sitz in Salmünster. Weit über die Stadtgrenzen hinaus findet das Projekt „Generationentreff Salmünster“ Beachtung: Ein gelungenes Beispiel für eine generationen­übergreifende, multifunktionale und zugleich nachhaltige Umnutzung eines denkmal­geschützten Gebäudes im Herzen der Altstadt, getragen von Bürgern und Vereinen.

Die rund 13.500 Einwohner schätzen die hohe Wohnqualität, die ausgesprochen gute Freizeitinfrastruktur, das rege Vereinsleben und die familienfreundliche Atmosphäre des Mittelzentrums im Grünen. Die zentrale Lage und die unmittelbare Nähe zum Rhein-Main-Ballungsraum verbunden mit dem direkten Autobahn- und Regionalbahnanschluss machen Bad Soden-Salmünster zugleich zu einem Wirtschaftsstandort bester Qualität.

Salz und Sole prägen hingegen seit Jahrhunderten die Entwicklung des Kernstadtteils Bad Soden. Die außergewöhnlich starken Thermal-Sole-Quellen ernährten einst die Familien der Salzsieder und sind seit fast hundert Jahren die Grundlage für das Prädikat „Bad“. Heute fließt die Natur-Sole aus über 500 Metern Tiefe direkt in die Becken der Spessart Therme. Mit mutigen Umbauten und der Etablierung innovativer Angebote, wie zum Bespiel der  ersten Totes-Meer-Salzgrotte in Hessen und der icelab -110° C Kältekammer, hat sich die Spessart Therme vom Kurmittelhaus zum über die Region hinaus anerkannten Gesundheitszentrum entwickelt.

Ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen, ein Ort zum Träumen oder kurzweiligem Plausch – hierfür lieben Gäste wie Bürger den mit Fördermitteln aufgewerteten Bad Sodener Kurpark. Gleich nebenan von Spessart Therme und Kurpark empfängt das Spessart FORUM seine Gäste. Doch steckt hinter dem imposanten Gebäude eine mutige Idee: Halb Sporthalle für Schul- und Vereinssport, halb Kulturhalle für Bürger und Gäste; mit Bühne in der Mitte, doch gleichzeitig räumlich wie akustisch getrennt nutzbar, meist als elegante Kultur-, Tagungs- und Eventlocation mit freiem Blick ins Grüne, doch bei Bedarf auch als große Bürgerhalle.

Kur und Tourismus haben eine hohe Bedeutung in Bad Soden-Salmünster. Über ein Drittel der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigen arbeiten in den sieben Reha-Fachkliniken, zahlreichen Hotels, Pensionen, Gaststätten und anderen Betrieben der Tourismusbranche. Die Freizeitinfrastruktur ist mit der Spessart Therme inkl. 4-Sterne-Sauna, der 18-Loch-Golfanlage, dem Wildgehege mit Walderlebnispfad, dem Radwegenetz und nicht zuletzt dem erst kürzlich mit Fördermitteln um vier Premium-Rundwanderwege ergänzten Wanderwegenetz hervorragend aufgestellt.

Bad Soden-Salmünster bietet eben alles zum Arbeiten, Wohnen und Leben, aber auch zum Erholen, Kuren und gesund werden.

Mehr InfoS

Einwohner: 13.439*
Stadtteile: Ahl, Alsberg, Bad Soden, Eckardroth, Katholisch-Willenroth, Kerbersdorf, Mernes, Romsthal, Salmünster, Wahlert
Kontakt: Stadtverwaltung
Rathausstraße 1
63628 Bad Soden-Salmünster
Tel.: 06056/733-0
Email: info@badsoden-salmuenster.de
Homepage: www.badsoden-salmuenster.de

Altstadt Salmünster © Andreas Hub, TV Spessart-Mainland
Kinzigauen mit Kloster © Andreas Hub, TVSpessart-Mainland
Fontänengarten im Kurpark © Fouad Vollmer, Hessischer Heilbäderverband
Spessart Therme © Andreas Hub, TV Spessart-Mainland

*Statistikquelle: 31.12.2019, @ Hessisches Statistisches Landesamt, Wiesbaden, 2020