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Regionalbudget für Kleinprojekte « zurück


Auch wenn die kühlere Jahreszeit noch nicht dazu einlädt, die neuen Angebote in und um den Kurpark in vollen Zügen zu nutzen. Spätestens in einigen Monaten wird dies mit steigenden Temperaturen der Fall sein. So wartet der „Generationenpark“ mit drei neuen Spielgeräten auf. Dieser Teilbereich wurde vor fast zehn Jahren mit LEADER-Mitteln geschaffen und bietet Jung und Alt verschiedene Spiel- und Fitnessmöglichkeiten. Nun wurde der Generationenpark um drei neue Geräte erweitert, mit denen verschiedene Muskelgruppen sowie auch kognitive Fähigkeiten trainiert werden können. Weiterhin wurden am Teich zwei neue Kurliegen aufgestellt. Das Areal lies die Stadt bereits im vergangenen Jahr erneuern. Nun galt es, den Besuchern den Aufenthalt dort so angenehm wie möglich zu gestalten. Zurzeit befinden sich die Liegen noch in der Winterruhe. Doch im nächsten Frühjahr können sich die Parkbesucher darauf in aller Ruhe entspannen.

 

Bild: Bürgermeister Dominik Brasch und Thomas Dickert, Geschäftsführer von SPESSARTregional, am Tic-Tac-Toe-Spiel – eines von drei neuen Spiel- und Fitnessgeräten im Generationenpark Bad Soden-Salmünster

„Wir freuen uns, dass wir beide Vorhaben mit finanzieller Unterstützung aus dem Regionalbudget von SPESSARTregional umsetzen konnten“, so Bürgermeister Dominik Brasch. Mit 13 weiteren Kommunen und zahlreichen regionalen Wirtschafts- und Sozialpartnern ist Bad Soden-Salmünster Mitglied beim Verband SPESSARTregional. Dieser setzt sich seit nunmehr fast 25 Jahren für die Entwicklung des hessischen Spessarts ein und hat dazu ein Regionales Entwicklungskonzept erarbeitet. Umgesetzt wird es mit Fördermitteln des europäischen LEADER-Programms sowie verschiedener anderer Programme. „Mit dem Regionalbudget hat der Verband nun erstmals die Möglichkeit, eigenständig über die Förderung von Kleinprojekten zu entscheiden – sofern sie den Zielen des Entwicklungskonzeptes entsprechen“, erklärt Thomas Dickert, Geschäftsführer von SPESSARTregional. Ein zentrales Handlungsfeld ist dabei „Tourismus und Naherholung“. Dieser Bereich soll u.a. dadurch gestärkt werden, indem attraktive Freizeit- wie auch touristische Angebote weiterentwickelt bzw. neu geschaffen werden und das Angebot Wandern, Radwandern / E-Biken und Mountainbiken optimiert und weiter ausgebaut wird.

Diesem Ziel entsprechen auch zwei weitere Maßnahmen des Kurbetriebs. Um auf die immer stärkere Nachfrage nach E-Bike-Routen in der Region reagieren zu können, wurden drei neue Halbtages- bzw. Tagestouren ausgearbeitet, die an der Tourist-Information starten und enden. Sie führen durch Wälder und Täler bis hinauf in die entlegenen Ortsteile der Bergwinkel- und Spessartgemeinden. „Die Routen richten sich vorrangig an City- und Trekking-E-Biker, an Einsteiger bis Fortgeschrittene“, erklärt Bürgermeister Brasch. Die Touren sind zwischen 22 und 43 Kilometer lang und weisen unterschiedliche Höhenprofile auf. Sie sind nicht beschildert, sondern auf die Nutzung von GPS-Navigationshilfen ausgelegt. Die GPS-Tracks können unter www.badsoden-salmuenster.de/E-Bike-Touren heruntergeladen werden.

Eng verknüpft mit den neuen Touren sind auch die zwei neuen E-Bike-Ladestationen, die vor der Spessart Therme sowie an der Gaststätte „Zum Jossatal“ im Ortsteil Mernes installiert wurden. Gemeinsam mit der Stadt Bad Orb, die ebenfalls zwei Ladestationen errichtet hat, schließt sich Bad Soden-Salmünster damit dem Projekt „Wald erFahren“ an. Bislang auf den bayerischen Spessart beschränkt, will es ein möglichst großflächiges Netz mit Ladestationen aufbauen. Das Besondere: Der Ladevorgang erfolgt akkuschonend mit Ladekabeln für den Außenbereich, d.h. ohne Heimladegerät und Verbleib des Akkus am E-Bike bzw. Pedelec.

Für die vier Vorhaben erhielt der Kurbetrieb Bad Soden-Salmünster rund 32.000 Euro aus dem Regionalbudget von SPESSARTregional. Insgesamt wurden in diesem Jahr aus dem Budget zwölf Kleinprojekte in der Region mit rund 120.000 Euro gefördert. „Sie tragen allesamt dazu bei, in kleinen Schritten die gesteckten großen Ziele zu erreichen“, berichtet Geschäftsführer Dickert. „Und wir hoffen, auch im nächsten Jahr über dieses neue Förderinstrument kleinere Vorhaben finanziell unterstützen zu können“.

Nähere Informationen zum Regionalbudget finden Sie unter dem Menupunkt Regionalbudget.



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