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Netzwerk Daseinsvorsorge trifft sich im Spessart « zurück


Das Modellvorhaben „Netzwerk Daseinsvorsorge“ ist vom Bundesinnenministerium auf den Weg gebracht worden, um an das „Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge“ anzuknüpfen. Zahlreiche ländliche Regionen, darunter auch SPESSARTregional, hatten 2012-2016 an dem Programm teilgenommen und für ihre Region Strategien zur Sicherung der Daseinsvorsorge entwickelt. Diese Ansätze sollen mit dem Netzwerk weiter bekannt gemacht und entsprechende Strategien und Maßnahmen unterstützt und weiterentwickelt werden. Aktuell nehmen 23 ländliche Regionen an dem Netzwerk teil, darunter vier aus Hessen: neben SPESSARTregional der Werra-Meißner-Kreis, der Landkreis Hersfeld-Rotenburg und der Vogelsbergkreis.

Zu dem Treffen eingeladen hatte die Hochschule Neubrandenburg, die auch durch die Veranstaltung führte. Nach der Begrüßung durch Katrin Franke vom Bundesinnenministerium diskutierten die Teilnehmer zunächst konzeptionelle Fragen zum Netzwerk, bevor es auf Exkursion ging. Als ein kleinräumiges Versorgungszentrum mit Arzt- und Physiotherapiepraxis stellte ihnen Jossgrunds Bürgermeister Rainer Schreiber den Schafhof in Burgjoß vor. Hier verbrachten die Teilnehmer auch den Abend in geselliger Runde bei regionalen Gerichten.

Am zweiten Tag stand das Thema Mobilität im ländlichen Raum auf dem Programm. Johann Kaether von der Hochschule Neubrandenburg berichtete über das Modellvorhaben „Langfristige Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“. Neben der Sicherung der ärztlichen Versorgung verfolgte das Vorhaben auch die Frage, wie diese Angebote von den Bürgerinnen und Bürgern erreicht werden können. Dazu wurden verschiedene Mobilitätskonzepte und -projekte entwickelt.

Anschließend konnten sich die Teilnehmer intensiv über bereits umgesetzte Projekte für mehr Mobilität im ländlichen Raum austauschen. Drei Regionen stellten dazu ihre über das „Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge“ entwickelten kleinräumigen Mobilitätslösungen vor: „Bürger fahren Bürger“ in den Gemeinden Jossgrund und Flörsbachtal von SPESSARTregional, „ecoMobil“ aus dem Saale-Holzlandkreis und das „Mobilitätsressourcenmanagement Mitte Niedersachsen“. Was fördert, was hemmt die Umsetzung solch alternativer Mobilitätsangebote? Darüber diskutierten die Teilnehmer und tauschten sich zu rechtlichen Grundlagen wie auch zur Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements und der Verknüpfung mit dem ÖPNV aus.

Bis zum nächsten Treffen im Juni will das Netzwerk Fachwerkstätten mit thematischen Schwerpunkten bilden, um den Austausch weiter auszubauen und zu vertiefen. „Das Treffen hat gezeigt, wie wichtig es ist, in solchen Netzwerken mitzuarbeiten“, resümiert Rainer Schreiber, Vorsitzender von SPESSARTregional. „Wir können unsere Erfahrungen weitergeben, aber auch von dem Wissen anderer Regionen profitieren. Das bringt uns alle voran“, ist er sich sicher.

 


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LEG-Sitzung SPESSARTregional

Mittwoch,
18. September 2019,
9-11 Uhr,
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