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LEADER-Mittel für Qualifizierungsoffensive « zurück


Die berufsbegleitende Ausbildung erfolgt durch ein externes Institut und umfasst 200 Stunden – 160 Stunden fachpraktische Unterweisung und 40 Stunden Praktikum unter der Verantwortung des Praxisinhabers. Nach erfolgreichem Abschluss sind die Versorgungsassistenten in der Lage, bestimmte Tätigkeiten wie Hausbesuche, Medikamenten-, Wund- und Impfmanagement selbständig zu übernehmen sowie die verschiedenen Versorgungs- und Pflegebereiche zu koordinieren. Diese Aufgabendelegation entlastet die Hausärzte und schafft freie Kapazitäten.

„Das Qualifizierungsprojekt ist ein erfolgversprechender Ansatz, um die hausärztliche Versorgung auch in Zukunft auf hohem Niveau sicherstellen zu können“, erklärte Susanne Simmler während der Bescheidübergabe. Insbesondere für den ländlichen Raum eine Chance. „SPESSARTregional stellt sich bereits seit Längerem der Herausforderung, trotz des demographischen Wandels eine wohnortnahe medizinische Versorgung bereit halten zu können“, berichtete Thomas Dickert, Geschäftsführer des Verbandes SPESSARTregional.

 

Bild: Übergabe Förderbescheid an das Ärztenetz Spessart (v.l. Manfred Geis vom Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum, Dr. Eberhard Wetzel und Irene Auth-Bischoff vom Ärztenetz Spessart, Susanne Simmler, Thomas Dickert, Geschäftsführer des Verbandes SPESSARTregional, Amtsleiter Edgar Kreuzer und Carsten Dill vom Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum.

Bildquelle: Pressestelle MKK

„Um die Versorgungsassistenten möglichst nachhaltig und umfassend einsetzen zu können, sind das Coaching und die Koordination sowie die Vernetzung der Praxen von zentraler Bedeutung“, hob Irene Auth-Bischoff, Projektleiterin beim Ärztenetz Spessart, hervor. So müssen die Patienten und Pflegedienste mittels einer breiten Öffentlichkeitsarbeit über das neue Angebot informiert, die Organisationsprozesse in Arztpraxen auf den Einsatz der Versorgungsassistenten angepasst werden.

Trotz intensiver Bemühungen von Kommunalpolitik, örtlicher Ärzteschaft ist davon auszugehen, dass die ärztliche Versorgung, wie sie aus der Vergangenheit bekannt ist, in den kommenden Jahrzehnten nicht aufrecht erhalten werden kann. Die Einzelpraxis in jeder Kommune und einem Einzugsgebiet von etwa 3.000 Einwohnern wird nicht mehr das typische Modell sein, sondern, interkommunale Gesundheitszentren. Ärztenetz Spessart eG ist ein Verbund von knapp 50 freien Haus- und Facharztpraxen sowie weiteren Gesundheitseinrichtungen. Der Verbund hat sich zum Ziel gesetzt, die wohnortnahe medizinische Versorgung in der Region zu erhalten..

 


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Mittwoch,
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13. Dezember 2017,
10:00-11:30 Uhr,
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Soden-Salmünster




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